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Markwasens Württembergliga-Herren verkaufen sich trotz Niederlage gegen Mannheim richtig gut!

Markwasens Herren 1 verlieren auf heimischer Anlage das packende Spiel um den Aufstieg in die Regionalliga Süd-West gegen den TK GW Mannheim 2 mit 1:5. „Wir wussten das es schwer wird, wir waren der Underdog gegen einen Verein, dessen erstes Team in der Bundesliga spielt“, erklärt Sportwart Sylvain Teysseyre. Aber gleich in der ersten Runde zeigte Markwasen, dass sie als Württembergischer Meister dem Badischen Meister die Stirn bieten konnten. Bojan Szumanski wies in seiner ruhigen konzentrierten Art mit seinen präzisen Schlägen den Argentinier Nicolas Arreche mit 6:1, 6:4 in seine Schranken. Damit behielt TCMs langjähriger Stammspieler seine blütenreine Weste auch im achten Spiel der Runde. Als Marek Kimla und Dustin Werner an Position 4 und 6 in den Match-Tiebreak gingen wurde es richtig heiß auf der Anlage. An die 300 Fans kamen, um ihrer Lieblingsmannschaft die Daumen zu drücken, erstklassige Ballwechsel bekamen frenetischen Beifall. Als dann aber Kimla und Werner das Glück verlies und beide 3:10 die Entscheidung verloren, wurde auch anständig den Gegnern Respekt entgegen gebracht. Anschließend galt alle Aufmerksamkeit dem Spitzenduell Fabian Fallert gegen Robin Kern, der am Wochenende zuvor ein Future-Turnier in Österreich gewonnen hatte. Das erst 19-jährige Eigengewächs vom Markwasen war unheimlich wach auf dem Platz und zwang seinen vier Jahre älteren Gegner in den Satztiebreak. Hier war Kern souveräner und holte sich mit enormer Kraft dann auch den zweiten Satz. Anerkennde Worte gab es aber gleich für Fabian von seinem „großen“ Bruder Florian, der Bundesliga im Nachbarverein TVR spielt. Michael Krug verlor ebenfalls in zwei knappen Sätzen an Nr. 5. Nun galt alle Hoffnung Markwasens Youngster Tim Handel, der gegen Mannheims ältesten und routiniertesten Spieler Daniel Steinbrenner fightete. „Hier zeigten Spieler und Zuschauer alle Emotionen, die Stimmung war besser wie auf dem Weissenhof“, so Markwasens 1. Vorsitzender Dr. Manfred Tietze. Aber es sollte nicht sein 2:6, 7:6, 7:10 das Ergebnis der knappen Niederlage. Somit war die Partie mit 1:5 nach der Einzelrunde bereits entschieden. Trotzdem waren die Reutlinger die Sieger der Herzen, gingen erhobenen Hauptes vom Platz und stießen mit einem Gläschen Sekt mit ihren Familien und Freunden auf die überragende Saison an. „Was für tolle Menschen, was für ein toller Verein“, strahlte Markwasens großartiger Spielertrainer Marek Kimla. besa